Führerscheinverlust des Berufskraftfahrers typisches Beispiel für Unvorbereitete

Jährlich müssen etwa 100.000 Menschen bei einer medizinisch-psychologischen Untersuchung ihre Fahrtauglichkeit beweisen. Im Volksmund wird diese Überprüfung als „Idiotentest“ bezeichnet. Erklären lässt sich das Synonym ganz leicht: Auf scheinbar banale Fragen von Fachleuten gibt der Teilnehmer anscheinend logische und ehrliche Antworten – und fällt im Ergebnis damit durch. Es sei denn, er wurde im Vorfeld entsprechend geschult.

Was ein 36-jähriger Berufskraftfahrer berichtet, spiegelt nur zu gut den grundsätzlichen Ablauf einer MPU. Vor vier Jahren passierte es ihm, dass er unter dem Verdacht des Alkoholeinflusses stehend und mit Amphetaminen im Blut erwischt wurde. Dabei will er in diesem Zustand nicht einmal als Kraftfahrer unterwegs gewesen, sondern von einem Kumpel nach Hause gebracht worden sein. Dieser muss das Fahrzeug später irgendwo auf freiem Feld stehen gelassen haben.

Anfangs dachte der Beschuldigte, dass Ehrlichkeit die beste Lösung sei. Er unterzog sich freiwillig einer Blutabnahme und akzeptierte den daraufhin ergangenen Bußgeldbescheid, der ein Fahrverbot von einem Monat sowie ein Bußgeld von 700 Euro beinhaltete. Drei Jahre später meldete sich die Führerscheinstelle erneut bei ihm, weil er angeblich ein Drogenproblem hätte, zu dem er sich innerhalb von acht Wochen äußern und obendrein ein entsprechendes Gutachten vorlegen solle. Anschließend wurde er aufgefordert, sich einer MPU zu unterziehen.

Auf diese Untersuchung bereitete er sich nicht vor, zumal er davon ausging, scheinbar banale Fragen zu seinem Drogen- und Alkoholkonsum ausreichend beantworten zu können. Doch er irrte und fiel bei den Prüfern durch. Denn wer weiß schon, ob es positiv angerechnet wird, wenn er den Kontakt mit gelegentlich Drogen konsumierenden Freunden verneint oder ob es besser ist, wenn er sich zu ihnen bekennt. Ebenso steht die Frage im Raum, ob es etwas bringt zu behaupten, man würde nie wieder ein Glas Alkohol anzurühren.

Vorbereitungskurse erhöhen Chancen auf Bestehen der MPU deutlich

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Chancen auf das Bestehen der MPU zu erhöhen. Die einen lassen sich bei gleich mehreren zugelassenen Stellen prüfen und raten die richtigen Antworten. Zeit- und kostengünstiger jedoch ist die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs, der von einem kompetenten Dozenten geleitet wird. Die Terminabstimmung verläuft unkompliziert.

Quelle: http://www.welt.de/motor/article156006970/Warum-man-sich-beim-Idiotentest-nicht-wehren-kann.html

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