Abstinenznachweis

Abstinenznachweis für die MPU
Häufig wird nach Führerscheinverlust aufgrund von Alkohol-/Drogendelikten noch ein Abstinenznachweis von Ihnen verlangt. Dies wird i.d.R. die Dauer des Abstinenznachweises, sowie das Nachweismaterial durch die Fahrerlaubnisbehörde bestimmt.

In der Regel werden für den Nachweis der Abstinenz von Alkohol Urin oder Haar auf Ethylglucuronid (EtG) getestet. Falls Sie ausreichend Haarlänger haben, kann statt Urinscreening auch eine Haaranalyse gemacht werden. Diese wird dann ebenfalls akzeptierter Alkohol-Abstinenznachweis wie das Urinscreening. Allerdings können bei der Haaranalyse auf EtG mindestens drei Zentimeter lange kopfnahe Haarsegmente untersucht werden. Für den Nachweis einer einjährigen Alkoholabstinenz sind deshalb 4 Haaranalysen erforderlich und der Aufwand ähnelt daher dem Urinscreening.

In jedem Fall ist die Einhaltung unter bestimmter Bedingungen notwendig, damit die amtliche Verwertbarkeit der Probe gewährleistet werden kann.
Waren alle Analysen ohne Befund, erhalten Sie am Ende des gewählten Zeitraums eine Bescheinigung, mit der Sie Ihre Drogen- oder Alkohol-Abstinenz nachweisen können – und gerade bei einer MPU.
Abstinenznachweis nach Alkoholauffälligkeit
Im Falle einer Alkoholauffälligkeiten kann es prinzipiell genügen über einen bestimmten Zeitpunkt hinweg ihre Leberwerte überprüfen zu lassen. Hiermit kann dann ein kontrolliertes Trinkverhalten nachgewiesen werden. Abstinenz lässt sich bei Alkohol grundsätzlich durch eine Haar- oder Urinanalyse nachweisen.
Bei der Haaranalyse ist hingegen der empfohlene maximale Nachweiszeitraum auf 3 Monate. Allerdings bei einem durchschnittlichen Wachstum von 1cm/Monat ergeben sich die folgenden Nachweiszeiträume:
Alkohol

Halbes Jahr 2 Proben mit je 3 cm
Ganzes Jahr 4 Proben mit je 3 cm

Bei einem Abstinenznachweis über ein Urinprobe werden Sie über einen gewissen Zeitabschnitt (ist von der Nachweisdauer abhängig) mehrmals, unerwartet (Benachrichtigung erfolgt lediglich am Vortag) zur Urinabgabe eingeladen. Dies ist erforderlich, da Fremdsubstanzen nur über einen begrenzten Zeitraum nachgewiesen werden können und erfolgt dann unter Aufsicht.Diese Bedingungen sind erforderlich damit die die amtliche Verwertbarkeit der Probe gewährleistet werden kann.
Abstinenznachweis nach Drogenauffälligkeit
In der Folge der Führerscheinverlusts aufgrund von Drogendelikten wird immer ein Abstinenznachweis angeordnet. Der Zeitraum hängt andererseits mit der Schwere des Vergehens bzw. der „Härte“ der Drogen zusammen.
Eingenommene Fremdstoffe, wie z.B. Drogen, können von Haaren aufgenommen und abgespeichert werden.

Bei einem Abstinenznachweis über ein Urinprobe werden Sie über einen gewissen Zeitraum (ist von der Nachweisdauer abhängig) häufig, unvorhergesehen (Benachrichtigung erfolgt lediglich am Vortag) zur Urinangabe einbestellt.Dies ist erforderlich, da Fremdsubstanzen nur über einen begrenzten Zeitraum nachgewiesen werden können und erfolgt dann unter Aufsicht.Diese Bedingungen sind erforderlich damit die die amtliche Verwertbarkeit der Probe gewährleistet werden kann.